Streuobstwiesen-Apfelkuchen

Inspiriert von unterwegs

Bei unserem letzten Sonntagsausflug mit der Roten Lucy, unserem Bulli von 1979, ging es Ende September quer durch das Ahrtal. Neben Weinanbau in den Höhenlagen fallen in der hügeligen Landschaft auch Streuobstwiesen ins Auge. Besonders das Örtchen Sinzig-Franken, das schon auf den Randhöhen der Eifel liegt, ist als Apfeldorf bekannt. Es trägt einen großen Holzapfel als Symbol in seinem Ortschild. Bis heute stellen die Bewohner aus dem Streuobst vor allem Säfte, Most und Wein her.

Lange Apfel-Tradition in Sinzig-Franken

Jetzt im Herbst wachsen auf den heimischen Streuobstwiesen hocharomatische alte Apfelsorten wie Boskoop, Jacob Lebel, Goldparmäne oder auch unterschiedliche Renetten. Allen gemeinsam ist – das sie aussehen – wie ihnen der Stiel gewachsen ist … nämlich oftmals krumm und knubbelig. Das tut dem Geschmack keinen Abbruch. Denn in der Küche sind die „Äpfel mit Macken“ besonders gut geeignet, um sie zu Mus, Kompott oder auch zu gedeckten Apfelkuchen zu verarbeiten. Bei Rezepten wie diesen ist es optisch egal – wenn nicht ein Scheibchen wie das andere auf dem Kuchen liegt.

Hier ist das Rezept für den Streuobstwiesenapfelkuchen …

Streuobstwiesen-Apfelkuchen

Zutaten für 1 Spring- oder Quicheform

275 g Dinkelmehl

2 TL Backpulver

150 g weiche Butter

100 g flüssiger Honig

1 Ei

etwas Vanillezucker und Zimt

4 – 6 Streuobstäpfel (je säuerlicher, desto schmackhafter)

Fett und Grießmehl zum Ausstreuen der Kuchenform

Zubereitung

Die Zutaten in eine Schüssel geben und einen Knetteig bereiten. Diesen kurz ruhen lassen und dann in zwei Stücke teilen. Diese in Größe der Backform zu einem Kreis ausrollen. Die eine Hälfte in die gefettete und ausgestreute Springform geben. Dann die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und auf Stückchen schneiden. Mit Vanillezucker und Zimt mischen und gleichmäßig auf dem Teig in der Springform verteilen. Die andere Hälfte des Teigs aufsetzen und andrücken.

Bei 175 Grad Celsius Ober-Unterhitze eine gute Stunde backen.

Guten Appetit wünschen Reiner, Ira, Peppa & Anneliese!

Wir unterwegs … 

Mit unseren sportlichen Havaneser-Hündinnen Peppa (weiße Haare) und Anneliese (schwarzer Kopf) machen wir öfters Ausflüge ins Ahrtal. Auch in Löhndorf am Mühlenberg kann man schön „immer dem Streuobstapfel nach“ wandern gehen. Wildromantische Streuobstwiesen-Panoramen als auch Ausblicke auf das Ahr- und das Rheintal warten. Hier sind ein paar Impressionen …