Zum Martinstag am 11.11. ist es Tradition, Martinswecken oder süße Brötchen miteinander zu teilen und zu genießen. Dieser Brauch symbolisiert Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe und geht zurück auf den Heiligen Martin von Tours, der seinen Mantel mit einem frierenden Bettler teilte.
In diesem Jahr gibt es bei uns leckere Streusel-Brötchen. Probiert mal!
Streuseltaler („Ribbel-Brötchen“)
Zutaten für 16 Stück
Für den Hefeteig
500 g Mehl
20 g Hefe
250 ml warme Milch
100 ml Öl oder geschmolzene Butter
75 g Zucker
1 Vanillezucker, etwas Zitronenabrieb
2 Eier Größe M
nach Geschmack 1 kleines Glas Johannisbeer- oder Pflaumenkonfitüre
Für die Streusel
125 g geschmolzene Butter
250 g Mehl
125 g Zucker, 1 Vanillezucker
Außerdem
Mehl für die Arbeitsplatte
Fett oder Backpapier für das Backblech
Zubereitung
Das Mehl in eine Schüssel geben und in der Mitte eine Mulde ziehen. In die Vertiefung die gebröselte Hefe mit 1-2 EL Zucker geben. Mit ein wenig lauwarmer Milch aufrüheren und gehen lassen.
Sobald die Hefe Bläschen bildet, die restlichen Zutaten zugeben und alles miteinander verkneten. Den Teig abgedeckt abermals für circa 20 Minuten bei Zimmertemperatur gehen lassen.
Den Teig auf der Arbeitsplatte mit etwas Mehl aufbereiten, den Teig in 16 Rohlinge vorportionieren und kleine runde Brötchen daraus formen. Diese auf das Blech legen, etwas flachdrücken und nach Geschmack jeweils 1 Teelöffel Kompott oder Mus obenauf geben. Einige Brötchen können auch „natur“ – ohne Konfitüre – nur mit Streuseln bereitet werden.
Die Zutaten für die Streusel mit der Hand vermengen und ggf. noch etwas Mehl zukneten. Die Streusel auf die Taler geben, etwas andrücken und bei 200 Grad Celsius Ober-Unterhitze circa 15 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.
Gut zu wissen
Ribbeln meint „reiben“ oder mit den Händen oder Fingern zu Krümeln zerreiben.

