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Tierische Spitzbuben

Willkommen in meiner Plätzchen-Backwerkstatt!

Spitzbuben, Zimtsterne oder bunte Figuren aus Mürbeteig zählen zu den Klassikern auf dem Weihnachtsteller. In meiner Plätzchen-Werkstatt stelle ich Euch die kleinen Kekskunstwerke mit gelingsicheren Rezepten vor.

Los geht’s! Hier kommen die Rezepte:

Spitzbuben

Zutaten

200 g weiche Butter
100 g Puderzucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Ei
100 g geschälte gemahlene Mandeln
200 g Mehl
Puderzucker zum Bestäuben
100 g Himbeer- oder Johannisbeergelee
1 TL Himbeergeist, Orangenlikör oder Zitronensaft
Mehl für die Arbeitsplatte

Zubereitung

Die Butter mit Puderzucker, Vanillezucker und dem Ei schaumig schlagen. Mit Mandeln und Mehl rasch zu einem glatten Teig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und eine gute Stunde kühl stellen.
Den Teig auf bemehlter Arbeitsfläche rund  3 mm dick ausrollen und Kreise (3-4 cm Ø) ausstechen. Bei der Hälfte der Kreise kleine Herzen, Sterne oder Ringe ausstechen und auf das Blech legen.
Die Plätzchen im vorgeheizten Ofen bei 175 Grad Celsius (Ober-/Unterhitze, Umluft 160 Grad Celsius) in 8-10 Minuten auf der mittleren Schiene hellgelb backen.
Die Oberhälften der Plätzchen (die mit dem ausgestochenem Motiv) mit Puderzucker bestäuben und beiseite stellen. Himbeergelee und Himbeergeist kurz aufkochen und verrühren, die ganzen Kreise damit bestreichen. Die Oberhälften der Plätzchen aufsetzen und antrocknen lassen. Mit Pergamentpapier in eine Dose einschichten und kühl aufbewahren.

Tipp

Ein besonderer Hingucker sind Spitzbuben mit Tiergesichtern. Im Handel gibt es Plätzchenausstecher, die Elch- oder Hirschköpfe darstellen. Wer den folgenden Mürbeteig als Schokoladen-Mürbeteig bereitet, hat im Handumdrehen zusätzlich Schoko-Elche für den Plätzchenteller.

Mürbeteigfiguren aus Dinkelmehl8B7A4964 2 elch cookies

Zutaten

300 g Dinkelfeinmehl
200 g Butter
100 g Zucker
1 Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Ei

für Schokoladen-Mürbeteig zusätzlich 2-3 EL entölter Kakao und 2-3 EL Zucker

Zum Verzieren der Figuren

Hagelzucker, Pistazienkerne, Streudekor aus Zucker, Zuckerguss oder Schokoladen-Kuvertüre

Zubereitung

Die kalte Butter in Stückchen schneiden und mit den übrigen Zutaten schnell verkneten, solange bis eine homogene Masse entsteht. Den Teig etwas ruhen lassen und kalt stellen. Den Teig dann 2 bis 3 mm dick auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit dem Nudelholz ausrollen. Mit Plätzchenausstechern Motive aus dem Teig ausstechen und die Plätzchen auf mit Backpapier ausgekleidete Backbleche legen. Die Plätzchen mit einem Pinsel und Wasser etwas bestreichen. Dann Hagelzucker und Pistazienkerne aufstreuen und bei 160 Grad Umluft gut 10-12 Minuten (je nach Größe und Dicke der Figuren) backen. Die abgekühlten Plätzchen nach Lust und Laune mit Zuckerguss, Schokolade und Streudekor verzieren.

Tipp

Wer mag kann auch noch etwas Zimt, Spekulatiusgewürz oder Anis mit in den hellen Teig geben! Im dunklen Teig schmeckt nur eine Prise Zimt am besten.

Gut zu wissen

Wenn sich der Teig einmal nicht so glatt kneten lässt, einfach ein bis zwei EL warmes Wasser zugeben.

Zimtsterne

Zutaten

4 Eiweiß Größe M
1 Msp. Salz
375 g Puderzucker
1 EL Ceylon-Zimt
1 Päckchen Vanillezucker
600 g ungeschälte geriebene Mandeln

Zubereitung

Das Eiweiß mit dem Salz und dem Puderzucker zu einer steifen Eiweißglasur schlagen. Ein Drittel von der Masse abnehmen und für die Verzierung der Plätzchen beiseite stellen. Die übrigen Zutaten mit der Hand unter die Eiweiß-Zucker-Masse kneten und zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig im Kühlschrank etwas ruhen lassen. Den Teig dann etwa 8-10 mm dick ausrollen und Sterne ausstechen. Diese auf ein Backblech mit Backpapier legen und mit der restlichen Eiweiß-Zucker-Glasur bestreichen. Bei 150 Grad Celsius (Ober-/Unterhitze) ca. 10-12 Min. lang backen, bis die Eiweiß-Zucker-Masse an den Rändern leicht gelb wird.

Gut zu wissen

Der etwas teurere Ceylon-Zimt enthält im Schnitt etwas weniger Cumarin als der Cassia-Zimt. Außerdem schmeckt er etwas feiner. Zimt-Liebhaber sollten dennoch vorsichtig sein und die Plätzchenmenge wohl dosiert genießen, denn zuviel Cumarin schadet der Gesundheit, wie der aid-infodienst informiert.

 

Veröffentlicht von

redis

Ich schreibe und fotografiere zu genussvollen Themen. Von der Foto-Reportage über Rezept-Strecken bis hin zum Kochbuch. Als Food-Journalistin setze ich Kulinarisches in Szene - in Wort und Bild.