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In der Weihnachtsbäckerei

Ein Teig – viele bunte Kinderplätzchen

Variatio delectat. Dass „Abwechslung erfreut“, wussten schon die alten Römer. Und so ist ein bunter Plätzchenteller im Advent nicht nur ein Gaumenschmaus, sondern auch eine wahre Augenweide. Nicht immer ist die Zeit gegeben, sich durch das ganze Rezeptheft zu backen. Eine Lösung: einmal Teig machen, viele unterschiedliche Plätzchen gestalten! Das ist nicht nur praktisch, sondern obendrein kinderleicht. Auch die Jüngsten können mitmachen und beim Ausstechen und Dekorieren helfen.

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Der Mürbeteig: helle und dunkle Variante

Ein gelingsicherer Mürbeteig ist das A und O für das Backvorhaben. Wer gleich auf Vorrat backen möchte oder auch liebe Freunde zum Backen eingeladen hat, der sollte jeweils ein doppeltes Rezept ins Auge fassen. Für den hellen Grundteig benötigt man 500 g Weizen- oder Dinkelmehl (Type 405, 550 bzw. 630), 150 g feinen Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 2 Eier, 250 g weiche Butter, 1 gestrichenen TL Backpulver. Für den dunklen Teig gibt man außerdem 2-3 EL Kakao zum gleichen Rezept dazu. Die Zutaten verarbeitet man von Hand zu einem homogenen Teig, der mindestens eine halbe Stunde an einem kühlen Ort durchziehen sollte.

Die Helferlein: Nudelholz, Ausstecher und Pinsel8B7A9963 2

Nach der Ruhezeit arbeitet man den Teig noch einmal mit der Hand und ein wenig Mehl auf. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche wird er dann portionsweise auf 0,3 mm Dicke ausgerollt und mit Ausstechern wie kleinen Elchen, Sternen, Tannenbäumen & Co. in Plätzchenform gebracht. Die fertig ausgestochenen Motive legt man auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche. Im vorgeheizten Ofen werden die Plätzchen-Rohlinge bei 175 Grad Celsius Ober-Unterhitze je nach Größe jeweils 10-12 Minuten gebacken. Kleiner Tipp: Immer gleich große Rohlinge zusammen auf ein Blech legen und abbacken. So bekommen alle Plätzchen eine gleichmäßige Bräune und keines verbrennt, während das andere noch nicht gar ist.

Das Topping: Zuckerguss, Schokoladenkuvertüre und Streusel8B7A0007 2

Für ein Topping sind im Handumdrehen mehrere Zuckerguss-Variationen gemacht. Man nehme 250 g Puderzucker und rühre den Saft ½ Zitrone ein, bis sich eine dickliche, aber homogene Überzugsmasse bildet. Für ein rosa Topping kann noch etwas roter Fruchtsirup eingerührt werden. Falls der Zuckerguss zu feucht oder zu steif erscheint, kann man die Masse mit weiterem Puderzucker oder mit ein paar Tropfen Wasser feinjustieren. Für Schokoladenüberzug erwärmt man Schokoladenkuvertüre langsam über dem Wasserbad. Mit einem Pinsel wird der helle und der dunkle Guss dann gleichmäßig auf die abgekühlten Plätzchen aufgetragen.

Im Handel gibt es tolle Zuckerstreusel die von „Winterwald“ über „Weihnachtszauber“ bis hin zu „Schneeflocken“ allerlei Motivnamen tragen. Am Ende des Backnachmittags sind die Dosen voll und kein Plätzchen muss dem anderen gleichen!

Veröffentlicht von

redis

Ich schreibe und fotografiere zu genussvollen Themen. Von der Foto-Reportage über Rezept-Strecken bis hin zum Kochbuch. Als Food-Journalistin setze ich Kulinarisches in Szene - in Wort und Bild.